Rezension: Varg – Götterdämmerung / Napalm Records

Nach einer wechselhaften Geschichte kehren die Wölfe von „Varg“ mit der EP „Götterdämmerung“ wieder zu ihren Wurzeln zurück. Insgesamt 4 Tracks bekommt der geneigte CD-Käufer hier um die Ohren gedroschen.

Der Opener „Götterdämmerung“ sollte Fans der ersten Stunde jubeln lassen. Eine satte Bass-Line, aggressive Lyrics und ein nordisch-mythologisches Thema zeichnen diesen Song aus. Keine Frage, die Wölfe sind zurück. Mit „Hel“ ziehen „Varg“ in den Kampf gegen Lügen, Gewalt und Verachtung. Der Name Hel wurde hierbei sorgsam gewählt, handelt es sich hier doch um die germanische Göttin der Unterwelt. Während „Beißreflex“ den Zuhörer direkt ins Mark trifft, setzt der Rausschmeißer „Knochenpfad“ auf eine subtilere Art. Hier wird eine düstere Welt erschaffen, die sich kurz vor der Apokalypse befindet. Ein schweres Stück besten Düster-Metals. Hier darf man beherzt zugreifen.

Fazit: „Varg“ mögen nicht ganz unumstritten innerhalb der Metal-Szene sein, jedoch setzen die Wölfe mit der EP „Götterdämmerung“ ein Ausrufezeichen. Eine deutliche Weiterentwicklung, ohne dabei seine Wurzeln zu vernachlässigen ist das Resultat dieser Arbeit. Die Wölfe sind wieder da und sie sind bereit euch zu holen.

 

Verlag: Napalm Records (Universal Music)
Erscheinungsdatum: 14.04.2017

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