Auf ein Wort mit „DELVA“

Eine neue Folk-Hoffnung zeichnet sich am Horizont ab. Das Münchner Trio „Delva“ präsentiert hausgemachte Musik in einer Art und Weise, wie man sie nur selten zu Gehör bekommt. Grund genug, sich mal mit der Band zu Unterhalten. Rede und Antwort stand uns Sängerin Johanna.

c267c25df1a646efa15995a8187d2627
F: Wie habt ihr euch gefunden?
J: Im Grunde kann man nicht wirklich von Finden sprechen. Vielmehr sind wir eine Familie und konnten somit gar nicht anders 😉 Meine Schwester Judith ist die Geigerin und ihr Mann Michael ist in der Band für alles, was Seiten hat, verantwortlich.
F: Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?
J: Wir machen akustische Musik mit deutschen Texten und einem folkigen, etwas dunkelromantischen Einschlag.
F: Was sind eure Inspirationsquellen?
J: Erfahrungen, Gedanken, Künste, die Natur, und natürlich Menschen mit ihren Eigenheiten, ihrer Ausstrahlung und ihren Schicksalen, die uns immer wieder faszinieren.
F: Welche Musik hört ihr privat?
J: Wir drei kommen aus ganz verschiedenen Richtungen. Judith hat klassische Violine studiert, Michael Jazz Gitarre. Er ist aber auch viel im deutsch Rock/Pop Bereich unterwegs; während ich eher aus der Richtung Folk-Metal und Gothic-Rock komme. Eines haben wir jedoch gemeinsam: die Liebe zur irischen Musik. Weswegen wir auch einige Songs aus diesem Bereich immer mit im Gepäck haben, anstatt nur eigene Lieder.
F: Was sind eure Live-Erfahrungen?
J: In unserer bisherigen Bandgeschichte durften wir schon viele schöne Erfahrungen sammeln! Wir können beispielsweise auf einige tolle Konzerte mit Eric Fish & Friends, Folk Noir und anderen lieben Freunden zurückblicken. Das „Free & Easy“ Festival in München war vergangenes Jahr auch eines unserer Highlights. Momentan sind wir mit „der Kammer“ unterwegs, die uns mit auf ihre „Solace in Insanity Tour 2016“ mitnimmt und sind wahnsinnig glücklich über diese schöne Erfahrung und das Kollegiale Miteinander! Auch die großartigen Publikümmer seien hier mal erwähnt!! 🙂
F: Wo kann man euch sehen?
J: Im Rahmen dieser Tour waren/sind wir in Leipzig, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln, München und Dresden zu sehen. Ansonsten freuen wir uns in diesem Jahr noch besonders auf das „13. Feuertal Festival“ in Wuppertal, das wir eröffnen dürfen. Dort werden u.a. auch Bands wie ASP, Subway to Sally, Faun und viele andere großartige Künstler zu sehen und zu hören sein! Ein Wochenende also, das man sich nicht entgehen lassen sollte…
F: Wer ist für euer Artwork verantwortlich?
J: Die Grafik unserer EP, und somit auch unser Band Logo, hat Steffen Ruile entworfen. Ebenfalls ein Künstler, den wir euch sehr ans Herz legen!
F: Was sind die Pläne für 2016?
J: Zu den bisher bestätigten Konzerten kommen garantiert noch einige hinzu und daneben wollen wir uns natürlich an unser erstes Album machen! Seid gespannt.
F: Gibt es Vorbilder?
J: Es gibt viele Künstler, die uns inspirieren und täglich kommen natürlich welche hinzu, darunter auch einige schon genannte. Aber mit unserer Besetzung haben wir viele Möglichkeiten und Freiheiten, die wir auch versuchen zu nutzen und Genre übergreifend das zu machen, was uns erfüllt.
F: Mit welchem Musiker würdet ihr gern mal zusammenarbeiten?
J: Ich denke, wir könnten uns mit einigen interessanten Musikern eine Zusammenarbeit vorstellen. Wir lassen uns überraschen, welche Türen sich öffnen; einige sind ja schon einen Spalt breit offen, so darf es gerne weitergehen 😉
F: Habt ihr eine Botschaft an eure Fans?
J: Musik ist das Wandelbare und Verborgene Etwas, das mehr in uns auslöst, als alles andere. Es lohnt sich immer, sich ihr zu öffnen und für sie zu kämpfen. Wir danken euch von Herzen für eure Unterstützung und freuen uns auf euch!

About Fabian Bernhardt

Check Also

Welle: Erdball auf großer „Vespa 50N Special“ Tour 2017

Erstmals trat die Band 1990 unter dem Namen Honigmond, welcher später zu Feindsender64.3 geändert wurde, …