Intent:Outtake

Intent:Outtake – Wake up Call

Der Leibziger Electro-Formation Intent:Outtake wurde 2011 von Andreas Engleitner zuerst als Ein-Personen-Band gegründet.
Zu Beginn produzierte Andreas Engleitner hauptsächlich Remixe für Musiker wie z. B. Glenn Love.
Mit Sänger Bastian Polak, der im März 2014 zu Intent:Outtake stieß, wurde die Band komplettiert.

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Das vorliegende Debüt-Album Wake up Call umfasst 13 Songs in deutsch und englisch. Gefühlvolle Melodien wechseln sich mit harten Elektro-Beats ab.

Nach einem kurzen Intro kommt ohne Pause auch mein erster Favorit auf der CD: Seek and Destroy, herrlich von Bastian Polak geshoutet, und als einzige Kritik meiner Meinung nach viel zu kurz mit 2:52 min.

Der zweite Favorit folgt direkt im Anschluss. Das sehr melodische The Edge hat bei mir zu Beginn kurz Erinnerungen an die Pioniere der Elektronik-Musik geweckt. Der Gesang am Anfang Clean und gegen Ende geshoutet. Der Sound abwechslungsreich, bei diesem Song gibt es immer wieder was zu entdecken.

Ich hoffe für Bastian Polak oder Andreas Engleitner, dass sie im nächsten Song Belüge mich nicht keine persönlichen Erlebnissen verarbeiten…. Zu Beginn mit zittrige Stimme: Hast du nicht gesagt, dass die Zeit um uns steht, hast du nicht gesagt, dass der Schmerz bald vergeht, dann Synthesizer/Drums, das mich irgendwie an Mittelalter erinnert, aber nicht negativ. Refrain geshoutet: Belüge mich nicht. Sehr melodiös, und der Rhythmus wird immer wieder variiert. Klasse!!!

Der Letzte Tanz ist in 2 Versionen auf dem Album, die meiner Meinung nach doch zu ähnlich sind. (Statt des 2ten hätte ich mir noch einen Song im Stil von Seek and Destroy gewünscht 😉 ) Und doch ist der Letzte Tanz großartig, ruhig und melodisch, zum Träumen einladend.

Fazit:

Obwohl es sich bei Wake up Call um ein Debüt-Album handelt, klingt es absolut nicht danach. Ausser man würde das Wort Debüt mit Frisch übersetzen. Die CD insgesamt sehr abwechslungsreich, ruhige, melodische und aggressiv geshoutete Songs wechseln sich ab. Sicher gibt es immer wieder einzelne Passagen, die einen an andere Bands erinnern (bei mir waren es Kraftwerk, Stahlmann,…), aber das ist nur kurz. Die Songs sind insgesamt absolut unverwechselbar. Ich kann Wake up Call ohne Einschränkungen empfehlen!!!

 

Tracklist:

1.Intro
2. Seek And Destroy
3. The Edge
4. Belüge Mich Nicht
5. God’s Architect
6. Let Me Be
7. Der Letzte Tanz
8. Die Angst
9. The Mental Decay
10. Before I Go
11. Break Away
12. Erntet Was Ihr Sät
13. Der Letzte Tanz (Quiet Version)
Album Trailer


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