Mistress Jasmina (Foto: Morphine)

Model-Interview: Mistress Jasmina

Mistress Jasmina (Foto: Morphine)

Seit zwei Jahren ist Mistress Jasmina nun in der Modelszene unterwegs. Neben ihren eigenen Fotoshootings coacht sie Models und steht auch selbst ab und zu mal hinter der Kamera. In einem Interview hat sie uns über ihre Erfahrungen als Model in der schwarzen Szene berichtet.

Wie kamst du zum „Modeln“?
Ich wurde öfters auf der Straße angesprochen, ob ich nicht Interesse an einem Fotoshooting hätte. Ich habe mich allerdings nie wirklich getraut mit jemand Fremden mitzugehen und bin stattdessen irgendwann zu einem Fotostudio gegangen und habe mich von Freunden fotografieren lassen. Damals war ich 16 und habe mich daraufhin in der Model Kartei angemeldet.

Mistress Jasmina (Foto: Morphine)

Was bedeutet die schwarze Szene für dich?
In der schwarzen Szene kann ich mich mit meiner Kleidung ausdrücken und identifizieren. Außerdem bin ich sehr angetan von der Musik.

Welche Art von  Musik beeinflusst dich und was sind deine Lieblingsbands?
Musik inspiriert mich fototechnisch eigentlich garnicht, dafür bin ich für zu viele Aufnahmebereiche offen. Meine Lieblingsbands sind Qntal, stoa und Faun.

Hast du fotografische Vorbilder? Welche Models und Fotografen beeinflussen dich in dem was du tust?
Ich habe keine wirklichen Vorbilder, ich bin eher Fan von einigen Fotografen, z.B. Viona Art, Empire Art und besonders mag ich Benita Heldmann, mit der ich auch bald shooten werde.

Mistress Jasmina (Foto: Morphine)

Wieviel Zeit investierst du in die Fotografie? Kannst du vielleicht sogar davon leben?
Ohje, sehr viel Zeit. Ich habe ca 5-25 Shootings im Monat. Theoretisch könnte ich davon auch leben, jedoch ist mir das zu riskant, denn man bekommt als Model ja auch keine Rente und wenn man alt ist, ist man uninteressant. Nebenbei kann man sich aber sicherlich gut etwas dazuverdienen.

Was möchtest du auf gar keinen Fall machen?
Ganz klar Pornart, egal ob soft oder Hardcore. Shootings mit Tierkadavern ekeln mich ebenfalls an. Auch Friedhofsbilder (besonders im Fetischbereich) finde ich unangebracht.

Seit wann bewegst du dich in der schwarzen Szene?
Schon eine ganze Weile, ca seit ich 12 bin. Also mittlerweile schon 6 Jahre.

Mistress Jasmina (Foto: Morphine)

Woher nimmst du die Ideen und die Inspiration für deine Shootings?
Die Ideen kommen mit der Kleidung und der Location. Es kommt natürlich auch darauf an mit welchen Fotografen man zusammenarbeitet und darauf, was der Kunde haben möchte.

Was würdest du Neumodellen raten?
Ich rate jedem Newcomer-Model sich erstmal mit Freunden zusammenzutun und einfach ein paar nette Bilder zu machen. Handyspiegel-Bilder und Aufnahmen im unordentlichen Zimmer kommen garnicht gut an. Vielleicht sollte man sich sogar überlegen sein Geld in einen guten Fotografen zu investieren anstatt nachher enttäuscht von misslungenen Ergebnissen zu sein.

Wir danken Mistress Jasmina für ihr Interesse an unserer Model-Interview-Aktion und für die in diesem Rahmen entstandenen Bilder.

Mehr Fotos sind zu sehen auf www.lisa-knape.de

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  • Miss Jade

    Nun ehrlich gesagt, halte ich weder die Visagistik-arbeiten für wirklich bennenswert, aber leider gibt sich jedes zweite model in d. MK mit etwas Makeup im gesicht als Visagistin aus…noch rate ich meist ab..von sogenannten marathon-shootings nur um mgl. viele kommentare ect. zu bekommen aller „25 stück“ im monat…auch hier sollte mistress jasmina beherzigen: klasse statt masse. Das dies nicht immer der fall ist…sieht man leider. Neutrale Kritik ohne wenn und aber. Mit 18 ist es eh sehr fragürdig.

  • Ich finde im Gegenteil, dass man gerade am Anfang einer „Laufbahn“ möglichst viele Shootings hinter sich bringen sollte, um schnell Erfahrung zu sammeln.

    Später kann man dann immer noch die Rosinen herauspicken und sich auf ausgewählte Shootings konzentrieren, die die eigene Sedcard wirklich bereichern.

  • Finde das die Kritik auch weniger nach dem klingt, was darstellen soll.

    Ich mag das Gesicht des Modells wohl, schade nur das es auf den Fotos so ausdruckslos und abwesend ist.

  • Jasmin

    An sich schöne Fotos, wenn auch noch unprofessionell. Posen sind einfallslos und nichts Neues. Aber meist gut bearbeitet und schöne/passende Locations.
    Nur leider sehe ich auch hier wieder das allgemeine (Szene-)Phänomen, dass jeder, der ne Kamera halten kann und meint, dass sein MakeUp okay ist, davon ausgeht, sich gleich Fotograf/Visagist nennen zu dürfen.
    Ein wenig mehr Kreativität, dann sehe ich Potenzial.