REQUIEM - infiltrate... obliterate... dominate...

REQUIEM – infiltrate… obliterate… dominate… (Review und Kritik)

REQUIEM - infiltrate... obliterate... dominate...
REQUIEM - infiltrate... obliterate... dominate...

In der Schweiz gibt es malerische Landschaften, guten Käse, ein bis an die Zähne bewaffnetes Volk und Bands wie Requiem die absolut oldschooligen Todesblei zelebrieren ohne moderne Einflüsse oder alles was mit „-core“ endet einfließen zu lassen. (iiiih… Clean-Vocals)

Das Klischee der etwas langsamen und eher gemütlichen Eidgenossen sollte damit endgültig einem wild bangenden Mob gewichen sein.



Nach einem eher typischen, sich aufbauenden, Intro beginnen auch schon die ersten Kanonenschläge und treffen ihr Ziel perfekt. „Marked by The Signs Of Chaos“ läd sofort ein bis zum Erbrechen zu bangen, denn es trifft exakt den Nerv der auf Konzerten die Menge zum kochen bringt. Garniert mit Abwechslung, einigen Mid-Tempo Parts, brutalen und exakten Drums und absolut würdigen, wechselnden Vokals walzt „ infiltrate… obliterate… dominate…“ einem

Requiem: Phil Klauser , Michi Kuster , Reto Crola, Ralf Winzer Garcia
V.L.n.R.: Phil Klauser , Michi Kuster , Reto Crola, Ralf Winzer Garcia

Panzerbattalion gleich einfach alles restlos platt. „Killing Cell“ schlägt mindestens genauso heftig ein, wenn nicht sogar schlimmer. Grad der exzessive Doublebass Einsatz richtet die Visiere wieder auf schweißtreibendes Headbangen. Das Schöne an dieser Band ist dass sie nicht nur tierisch knüppeln, sondern mit Stil tierisch knüppeln. Hier rotiert kein brutaler aber verhältnismäßig langweiliger Grindcore im Player, sondern absolut professionell gezockter Brutal Death Metal der zwar straight nach vorne marschiert, aber einem Schweizer Uhrwerk gleich absolut präzise Akzente setzt. (Großes Lob an den Drummer)

Wenn die Gitarren nicht grade alles zersägen, würzen schnelle groovende Parts und Mid-Tempo Nackenpäuschen das gelungene Süppchen aus der Kantine der Hölle. Eigentlich schreibe ich nicht gerne ausschließliche Lobeshymnen, aber Requiem machen alles richtig was das (Brutal) Death Metal Fanherz bis zur Ekstase pumpen lässt. Mit herrlichem Old-School Charme und einem großen Maße an Professionalität überzeugen die vier Schweizer mich jedenfalls absolut restlos. Muss ich unbedingt mal live sehen.


Johannes
Johannes

Fazit: Werter Leser, sollte dir auch nur das Geringste am Genre Death Metal liegen, kaufst du dir diese Scheibe…..sofort!






Tracklist:

  1. Marked By The Signs Of Chaos
  2. Killing Cell
  3. Final Conflict
  4. Infiltrate To Obliterate
  5. Obliterate To Dominate
  6. The Die Is Cast
  7. Perish In Open Fire
  8. Hate Driven Heretic Deceit
  9. A Haunting Warfare
  10. The Last Campaign


(10/10)
(10/10)

Links:

REQUIEM Homepage

REQUIEM @ myspace

About Kettenhund

Mir wurde hier erlaubt meine bescheidene Meinung über Musik zu äussern, dieses geniesse ich auch freudestrahlend und ich vollsten Zügen. Ich bin 22 Jahre jung und lebe im schönen Emsland in einem abgeschiedenen und weltfremden Dorf das ich hier nicht näher beschreiben muss.

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