Gothic Rezensionen

Forest Stream – The Crown Of Winter (Review und Kritik)

Habt ihr euch schon einmal in einer Musik so geborgen und gut aufgehoben gefühlt, dass ihr sie nie wieder aus eurem CD-Player verbannen wolltet? Wurdet ihr von Musik jemals so mitgerissen, aufgewühlt, betöhrt, runtergezogen und aufgebaut, dass ihr euch nichts lieber wünschen würdet, als dass diese eine Stunde sich immer und immer wieder wiederholen mag? Zuletzt erging es mir so mit Pantheists letztem Überwerk, doch „The Crown Of Winter“ der russischen Black/Gothic/Doom Metal Band Forest Stream …

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Moonchild – Nichts ist für immer (Review und Kritik)

Die deutsch-italienische Band, um Frontfrau „Susan d’Iavollo“ musiziert nun schon seit 1988, bereits mit dem ersten Album „Shed No Tear“ konnten sich Moonchild in der Gothic-Szene einen Namen machen, so landete das Titelstück und der Song „Faces“ auf diversen Compilations dieses Genres. Standen die ersten drei Alben der Formation noch ganz in der Tradition des klassischen Gothic Rock, wie ihn Siouxsie & The Banshees, Fields of the Nephilim oder Garden of Delight spielten, so änderte sich …

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Die Weisse Rose – A Martyrium of White Roses (Review und Kritik)

Okay, okay. Disclaimer für Idioten, die bei Neofolk immer direkt „Nazi!“ schreien – Das „Neo“ vor dem „Folk“ steht NICHT für Neonazis. Vielmehr dafür, dass es sich um eine recht neue Kunst und Spielart der Folkmusik handelt. Und auch die Samples machen in dem Kontext, in dem Die Weisse Rose sie in die Songs einbauen, Sinn – Sie verstehen ihre  Lieder als „Audiodokumentationen“ und sind damit in etwa so rechts wie das Nachtprogramm auf PHOENIX. Es …

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Mechanical Moth – Rebirth (Review und Kritik)

Irgendwie strange, so ein Industrial-Album mit Blues- und Soulgesang. Könnt ihr euch nicht vorstellen? Ne, bis gerade konnte ich das auch nicht. Dann stampfte „Dance Revolution“ vom neuen Mechanical Moth-Album „Rebirth“ durch den Raum, bei dem Neu-Sängerin Ivy vom Nebenprojekt Spirit of D. (Aha!) ihre eindrucksvolle Visitenkarte abliefert. Pauschal ließe sich das wunderbar als Dark Electro und Gothic on Verbindung mit Soul-Gesang beschreiben und das ganze mit den älteren, electrolastigeren L’Âme Immortelle oder einer Industrialesken Ausgabe …

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Carved in Stone – Hear the voice (Review und Kritik)

So viel an Tiefe kann in einfacher und gut umgesetzter Folk-Musik stecken, so viel, dass man sich regelrecht in ein Album verlieben und verlieren kann. Carved in Stone ist das heidnische Folk-Projekt der Taunusheim-Keyboarderin Swawa. Und was mir bei den hessischen Pagan Metallern fehlt, finde ich bei Carved in Stone zu Hauf. Eingängigkeit, fantastische Melodien und vor allem wahre Emotionen.

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The Cold – Last Embrace (Review und Kritik)

Es ist irgendwie interessant zu sehen, wie alles Alte in modifizierter Form zurückkehrt. Oder eben auch ins neue Jahrhundert authentisch transportiert wird. Auch, wenn gerade in der Szene Industrial die Musik der Stunde ist, kämpft sich etwas zurück, das bis vor 3-4 Jahren noch fast vergessen war: Post Punk, Wave und Trad Goth. Dinge, die im neuen Jahrtausend nur ein paar unentwegte Fans hören wollten, kämpfen sich wieder an die Oberfläche und verspricht, Industrial abzulösen und …

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Life Cried – Banished Psalms (Review und Kritik)

Okay, das ist fies. Als ich bei Komor Kommando alle Krankheiten, die derzeit bei Clubmucke einzufangen sind, feststellen konnte, freute sich der Gothrock-Teil in mir bereits auf den Tod des in den Clubs totgespielten, aktuell angesagten Industrial, der, wie jede große Trendwelle, von billigen Trittbrettfahrern und minderbemittelten Posern wie [X]-Rx zerstört wurde und gerade seine Ehrenrunden dreht. Doch ein Album, das alle Klischees, die man so finden kann, so konsequent umgeht wie das Zweitwerk von Life …

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Placebo – Battle For The Sun (Review und Kritik)

Placebo-Battle For The Sun (Review und Kritik) Neuer Plattenvertrag, neuer Drummer, neues Album, neuer Sound. Es scheint als hätten Placebo eine Verjüngungskur durchlaufen. Der neue Drummer Steve Forrest trägt dazu einen maßgeblichen Teil durch seine Punkrock-Wurzeln bei, mit denen er Placebo wieder zu ihrer Anfangszeit zurück führt. Die neue Platte präsentiert sich deshalb mit einer Frische und Kraft, die nicht zu verachten ist.

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Stealing The Bride – Roommates (Review und Kritik)

„Roommates“, diesen Titel trägt das Debut-Album der Mainzer Rockband Stealing The Bride, die dieses Album im Eigenvertrieb am 26.03.2009 veröffentlichten. Die Band selbst war mir bisher unbekannt, obwohl sie seit Ende 2005 im Raum Frankfurt/Mainz mehrere Auftritte hatte. Doch wie heißt es: „Gut Ding will Weile haben“, und so überrascht „Roommates“ mit 10 Songs von so hervorragender Qualität, wie sie nur selten bei Erstlingen regionaler Bands zu finden ist. Die vierköpfige Newcomer-Band mit Frontsängerin Patricia ordnet …

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