Rezensionen

The Cold – Last Embrace (Review und Kritik)

Es ist irgendwie interessant zu sehen, wie alles Alte in modifizierter Form zurückkehrt. Oder eben auch ins neue Jahrhundert authentisch transportiert wird. Auch, wenn gerade in der Szene Industrial die Musik der Stunde ist, kämpft sich etwas zurück, das bis vor 3-4 Jahren noch fast vergessen war: Post Punk, Wave und Trad Goth. Dinge, die im neuen Jahrtausend nur ein paar unentwegte Fans hören wollten, kämpfen sich wieder an die Oberfläche und verspricht, Industrial abzulösen und …

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Life Cried – Banished Psalms (Review und Kritik)

Okay, das ist fies. Als ich bei Komor Kommando alle Krankheiten, die derzeit bei Clubmucke einzufangen sind, feststellen konnte, freute sich der Gothrock-Teil in mir bereits auf den Tod des in den Clubs totgespielten, aktuell angesagten Industrial, der, wie jede große Trendwelle, von billigen Trittbrettfahrern und minderbemittelten Posern wie [X]-Rx zerstört wurde und gerade seine Ehrenrunden dreht. Doch ein Album, das alle Klischees, die man so finden kann, so konsequent umgeht wie das Zweitwerk von Life …

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Graveworm – Diabolical Figures (Review und Kritik)

Zwei Jahre sind vergangen seit Erscheinen der letzten Platte des Sextetts und nun ertönen aus dem Hause Massacre Records frische Graveworm-Klänge. „Diabolical Figures“ heißt das neue Werk der italienischen Dark-Metal Band aus Südtirol und ist das siebte Machwerk in der Diskografie der Italiener. Doch nun soll ein genaueres Augenmerk auf jene neue Kreation geworfen werden.

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Placebo – Battle For The Sun (Review und Kritik)

Placebo-Battle For The Sun (Review und Kritik) Neuer Plattenvertrag, neuer Drummer, neues Album, neuer Sound. Es scheint als hätten Placebo eine Verjüngungskur durchlaufen. Der neue Drummer Steve Forrest trägt dazu einen maßgeblichen Teil durch seine Punkrock-Wurzeln bei, mit denen er Placebo wieder zu ihrer Anfangszeit zurück führt. Die neue Platte präsentiert sich deshalb mit einer Frische und Kraft, die nicht zu verachten ist.

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Brillig – The Red Coat (Review und Kritik)

Lewis-Carroll-Freaks aufgepasst: Brillig sind wieder da und haben mit ihrer neuen CD „The Red Coat“ ihre kleinen Visionen des Wunderlands vertont. Das weiße Kaninchen, die Grinsekatze und natürlich Alice sind gespannt: Ob es ihrer irgendwie seltsamen, geradezu schizophrenen Welt gerecht wird? Zumindest die Instrumentierung treibt einem schon mal schwer irritierte Ausdrücke ins Gesicht: Mit so exotischen Instrumenten wie Ukulele, Autoharp, Viola, Harmonica und Banjo, kombiniert mit der Band-Grundbesetzung Gitarre, Bass und Schlagzeug ist man nicht unbedingt …

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Eisregen – Bühnenblut/ Live in Leipzig (Review und Kritik)

Eins muss man der bösen Band aus Tambach-Dietharz lassen - sie hat gewaltig Stil. Wo staatliche Institutionen auch versuchen der Band mit dem Hang zu Alliterationen und blutigen Texten das Leben schwer zu machen scheitern sie ohne wirklich etwas dagegen tun zu können. Eine Dekade nach dem wohl legendärsten Album der Thüringer das nun schon einige Zeit durch indizierungen aus dem Verkehr gezogen ist, lassen es sich Eisregen nicht nehmen dieses Jubiläum mit einer ganz besonderen Show zu feiern und ihren Fans, mit "Bühnenblut", einen ihrer größten Wünsche zu erfüllen.

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Komor Kommando – Das EP (Review und Kritik)

Gute Zeiten für die Fans der derzeit ihre Ehrenrunden drehenden Future-Pop-Formation Icon of Coil: Während die Band selbst gerade nach einer gefühlten Ewigkeit sich für Festivals wieder zusammenrauft, sind die Mitglieder auf Solopfaden aktiv und machen dabei – Zumindest im Falle des mit Combichrist bekannter gewordenen Andy LaPlegua – eine gute Figur. Nun ist auch Sebastian Komor, wie LaPlegua langjähriges Mitglied der Band, solo da, mit seinem nach ihm benannten Soloprojekt Komor Kommando. Mit KK legt …

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Stealing The Bride – Roommates (Review und Kritik)

„Roommates“, diesen Titel trägt das Debut-Album der Mainzer Rockband Stealing The Bride, die dieses Album im Eigenvertrieb am 26.03.2009 veröffentlichten. Die Band selbst war mir bisher unbekannt, obwohl sie seit Ende 2005 im Raum Frankfurt/Mainz mehrere Auftritte hatte. Doch wie heißt es: „Gut Ding will Weile haben“, und so überrascht „Roommates“ mit 10 Songs von so hervorragender Qualität, wie sie nur selten bei Erstlingen regionaler Bands zu finden ist. Die vierköpfige Newcomer-Band mit Frontsängerin Patricia ordnet …

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Tyske Ludder – Anonymous (Review und Kritik)

Die friesischen EBM-Heads von Tyske Ludder haben sich ziemlich wenig Zeit für ihr neues Album gelassen. In ihrer ca. zwanzigjährigen Geschichte stehen gerade mal 5 Alben zu Buche – Das macht im Durchschnitt in alle 4 Jahre ein Album. Dass zwischen dem letzten Album „Sojus“ und „Anonymous“ nur 3 Jahre liegen, find ich gut – Wenn man bedenkt, dass zwischen „Creutzfeld“ und „Sojus“ auch 10 Jahre lagen, ist das eine gute Zeit. Dabei ist das Album …

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